Was Leser und Fachpresse schreiben

Schon die erste Auflage von Schweizer Präzision hat unter den Freunden analoger Schallplatten-technik ein lebhaftes Echo gefunden. Was mich als Autor freut: Dieses dünne, längst vergriffene Softcover-Buch (mit verbesserungsfähigen Fotos) findet man so gut wie nie auf dem Gebrauchtmarkt – wer es hat, behält es. Und sollte tatsächlich noch eines auftauchen, wird’s teuer: Ein Ansichts-exemplar, das durch viele Hände gegangen war, erzielte bei einer Auktion den Rekordpreis von 189 Euro. Der letzte reguläre Verkaufspreis lag vor zehn Jahren bei 30 Euro. Schweizer Präzision ist auch eine Wertanlage …

Dazu die Meinungen dreier Buchkäufer:

„Mit Freude und Begeisterung habe ich über die Festtage Ihr Buch zu Thorens gelesen, mehr noch: richtig durchgearbeitet. Ich muss Ihnen ausdrücklich gratulieren zu diesem Werk, das unendliche Nachforschungen erforderte, das inhaltlich erschöpfend ist und so prächtig ausgestattet wurde.“

Dr. R. F., Bottmingen / Schweiz

„Ein Muss für jeden, der sich mit dem TD 124 beschäftigt. Obwohl ich mich in der Materie für etwas bewandert hielt, habe ich erfreulich viel Neues erfahren. Zudem fand ich die Auflockerung über die ‚Portraits’ sehr interessant. Hervorragend die Klarstellung zum Teller Serie II, hierdurch sollte nunmehr diese Legende aus der Welt sein. Gratulation dem Autor und viel Erfolg beim Vertrieb!“

J. T., Berlin

„Eine ideale Mischung von persönlichen (nostalgischen) Erfahrungen, Sachinformationen zur Geschichte dieser Plattenspieler und technischen Details, die für viele Leser hilfreich sind. Man spürt auch wundervoll den bei Ihnen unvermindert andauernden ‚Ehrgeiz’ diesen Geräten gegenüber. Die Vielseitigkeit der Artikel und Informationen ist bestechend.“

E. M., Biel-Benken / Schweiz

Und die Fachpresse?

„Ein hoch interessantes Kapitel zur Geschichte der HiFi-Industrie“ urteilt Tom Frantzen im Phono-Sonderheft 1/2006 von Stereo.

Lothar Brandt schreibt in der HiFi-Zeitschrift Audio über die „Thorens-Bibel“: „Akribisch arbeitet Bung die Historie des Reibrad-Renners und seiner Abkömmlinge auf, liebevoll und reich bebildert dokumentiert er Technik und Ausstattung. Service- und Bezugsadressen runden diesen Lesespaß ab. Ein Muss für Thorens-Freunde, eine Freude für Analog-Fans.“

Klaus Kamfenkel, Textchef von Stereoplay, empfiehlt das Buch als „absoluten Kult-Lesestoff mit wunderbaren Fotos“.

Die „Gesellschaft der Freunde der Geschichte des Funkwesens“ prämiert alljährlich ein gelungenes Fachbuch aus dem Audiobereich. 2012 wurde Schweizer Präzision mit einem Preisgeld von 2000 € dotiert

Die zweite Auflage Swiss Precision hat in den angelsächsischen Ländern Beachtung gefunden. Kein Wunder, wenn man weiß, dass die meisten TD 124 nicht im deutschen Sprachraum, sondern in Nordamerika, Großbritannien und den Commonwealth-Ländern verkauft wurden und viele dort noch heute in Betrieb sind. Das Buch wurde von der internationalen Fachpresse rezensiert – von Magazinen wie Stereophile in den USA, HiFi-World in Großbritannien und Stereo Sound in Japan.

Swiss Precision ist Diskussionsgegenstand in einschlägigen Internetforen wie The Analogue Department, Audiogon, Vinyl Engine und Lenco Heaven. Der Niederländer Rudolf Bruil nahm das Werk in seine Thorens TD 124 page auf – die ausführlichste Informationsquelle im Netz.

Exemplare von Swiss Precision gingen an Liebhaber selbst in so entlegene Winkel der Erde wie Alaska, Tasmanien und Guam. Ohne das „World Wide Web“ wäre der Vertrieb dieses Buches – aber auch die Recherche dazu – nicht möglich gewesen.

Bildschön: Thorens TD 124/II mit Tonarm Ortofon RMG 212 und Zarge ST 104 in abgestuften Grautönen

Auch hierzu einige Leserstimmen:

Was für ein Werk! Was für ein Aufwand! Und was für ein Vergnügen darin zu schmökern! Mit der englischen Sprache tue ich mich etwas schwerer als vermutet, aber mit dem „LEO“ an meiner Seite ist das gar kein so großes Problem mehr. Allein schon die Aufmachung verbreitet ein großartiges Gefühl von Wertigkeit. Für das, was Sie hier bieten, ist der Preis als wirkliches Schnäppchen zu sehen.“

G. L., Amberg

„Gestern erhielt ich von Ihnen dieses ‚Wunderwerk‘ über die Thorens-Geschichte. Zuerst möchte ich mich dafür sehr herzlich bedanken, weil es mir unwahrscheinlich Freude bereitete. Ich werde mir dieses Buch über Wochen zu Gemüte führen, so, wie man einen wunderschönen Wein genießt. Als Zweites möchte ich Ihnen gratulieren für die grandiose Leistung, die Sie in diese Bücher gesteckt haben. Wie Sie vielleicht wissen, komme ich aus der Produktions-Ecke und kann sehr wohl beurteilen, welch riesiger Aufwand hinter so einem Projekt steckt. Eins ist sicher, dieses Werk schlägt alles, was auf dem Sektor auf dem Markt ist.“

R. T., Nassenwil / Schweiz

„Ich bin beeindruckt, fasziniert, gerührt und am Ende schier überwältigt. Das ist eines der absolut besten, ergreifendsten und nachhaltigsten Bücher über HiFi-Klassiker, das jemals geschrieben wurde. Ich komme gar nicht mehr los davon. Ganz aufrichtig: Riesenkompliment und Chapeau!“

T. F., Euskirchen
Thorens TD 121 mit langem SME-Tonarm 3012 der ersten Serie (1959 – 1962)

Zur dritten Auflage in zwei Bänden mit Schuber gibt es ebenfalls schon Reaktionen:

Dr. Andreas Donner, bei der Analogue Audio Association Spezialist für Vintage HiFi, äußert sich im Analog Forum: „Ich habe das Werk bekommen und bin wirklich geflasht davon. Nach vorheriger Skepsis ob des engagierten Preises muss ich jetzt sagen, dass diese Edition jeden einzelnen Cent wert ist. Beide Bücher konzentrieren sich nicht nur auf die Geschichte von Thorens, sondern behandeln den Werdegang von Stereophonie und High Fidelity in Deutschland, Europa, England und den USA. Und zwar von den Anfängen in den 50er Jahren über den Aufbruch in den 60ern bis in die Blütezeit der 70er. Und das in einer wahrhaft opulenten Detailliertheit in Bezug auf die verschiedenen Marken, Vertriebswege, Entwicklungen und Modelle (hier liegt der Focus eben nicht nur auf Thorens).

Für die High Fidelity wichtige Unternehmen wie The Fisher, Elac, Leak, Ortofon, PE, Radford, McIntosh, Quad oder Braun (um nur einige zu nennen) werden in Bezug auf ihre frühe Gerätehistorie behandelt. Die verschiedenen Verknüpfungen dieser Firmen untereinander werden in Bezug auf ihre Gründer, Entwickler, Vertriebler, Händler und Distributoren geschildert – und zwar durch Interviews mit Zeitzeugen, die zur Entwicklung der Marken und Märkte beigetragen haben.

Mein Fazit: Ein epochales Meisterwerk und unabdingbar für jeden, der sich für Vintage HiFi, Stereophonie und Technik begeistern kann.“

______________________________________________________________________________

Karsten Springmann schreibt im gleichen Forum:

„Ich bin schwer beeindruckt von dieser Publikation. Seit meiner Schulzeit habe ich eine Menge HiFi-Literatur über die Jahrzehnte bis heute gesammelt, aber das ist – gerade für mich als Vintage-Fan – mit Abstand das interessanteste Werk rund um diesen Themenkreis.

Ich habe jetzt natürlich nur ein Kapitel der Bücher ausführlich gelesen (das über Garrard), aber ich bin mir sicher, dass sich dieser Lesespaß – bestehend aus dem tollen Mix der frischen Schreibe von Herrn Bung und den super reproduzierten Fotos, den alten Prospekten, Plakaten und Werbeflyern – durch beide Bände durchziehen wird. Schön layoutet, gut lesbar, keine ermüdenden Bleiwüsten. Viel Liebe zum Detail, die sich z. B. in den super aufbereiteten Abbildungen alter, gedruckter Werbeprospekte zeigt, ohne Moiré-Effekte und matschig wirkende Fotos. Das ist schon großes Kino. So ein Buch für so eine kleine Zielgruppe in dieser Ausführlichkeit und Qualität auf den Markt zu bringen, zollt mir den größten Respekt ab.

Der Preis ist nicht billig. Das kann er auch gar nicht sein, aber er ist in Anbetracht dessen, was man erhält, aus meiner Sicht sehr fair. Zu diesem Kurs kann man sich ja auch eine „audiophile Steckdose“ kaufen und sie in die Wand schrauben. Zum Glück bringt das bei meinem alten Kram nichts und so kann ich ruhigen Gewissens in diese einmalige highfidele Zeitreise investieren.“

______________________________________________________________________________

Radovan Tajder wendet sich aus Wien an den Autor:

„Schon das Buch ‚Swiss Precision‘ war herrlich. Diese erweiterte deutsche Ausgabe hat meine Erwartungen in allen Richtungen übertroffen. Ihr Werk ist ein Monument nicht nur an den TD 124, sondern an die ganze heroische Epoche der High Fidelity (die ich auch persönlich miterlebt habe)! Ihr Wissen, die Hingabe und vor allem die Liebe, die zum Thema klar spürbar sind,  faszinieren einfach. Perfekt gestaltet (Glückwünsche auch an den Herrn Beykirch), bestens gedruckt und gebunden. Schweizer Präzision in deutscher Gründlichkeit und Qualität!“

______________________________________________________________________________

Niels Masselink schreibt aus Utrecht:

„Ich bin immer noch verblüfft und weiß nicht, wo ich mit dem Lesen anfangen soll. Dieses zweiteilige Werk ist die Lektüre meines Lebens – einfach umwerfend. Unvorstellbar, wie viele Projektstunden Sie für die beiden Bücher aufgewendet haben. Glücklicherweise hatte ich in der Schule Deutsch als Unterrichtsfach. Meine Hochachtung für eine Arbeit solchen Formats!“

_____________________________________________________________________________

Dr. Meinolf Stute hat seine Eindrücke von Schweizer Präzision spontan auf seiner Internet-Seite geschildert.

Der Besitzer eines Thorens TD 124, der nebenberuflich analoges HiFi-Equipment restauriert, bezeichnet es als „Heidenspaß“, sich Kapitel für Kapitel durch das Thema Vintage HiFi hindurchzuarbeiten: „Es lohnt sich, den Text zu ’schlemmen‘, so fein ist er geschrieben. Ich staune auch, wieviel Hintergrundinformation hier ausgegraben und unterhaltsam zu Papier gebracht wurde. Faszinierend, dass Sie die menschliche Seite der Zeitgrößen und den sozialen Kontext herausgearbeitet haben.“

______________________________________________________________________________

Ein erstes Urteil der Fachpresse:

Als „DAS Buch zum Thorens TD 124″ bezeichnet die Zeitschrift STEREO in ihrer Mai-Ausgabe 2019 Schweizer Präzision. „Was Joachim Bung hier als dritte extrem erweiterte Auflage vorlegt, sprengt jede Erwartung. Ungemein akribisch und detailversessen hat er die Historie der Schweizer Thorens-Plattenspieler rund um den TD 124 aufbereitet, die letzten Zeitzeugen dieses Kapitels der Industriegeschichte befragt, und er erläutert das Thema im technischen sowie kultur- und wirtschaftshistorischen Kontext …“ Das Werk sei sowohl als Lesebuch wie auch als Bild- und Sammelband „von allergrößtem Interesse und für den Fan ungemein lehrreich, faszinierend und spannend“. Es gebe niemand – die Redaktion eingeschlossen – der nach Eintauchen in das satte fünf Kilogramm schwere und zweibändig im Schuber gelieferte Buchprojekt nicht Lust auf einen klassischen Thorens TD 124 bekäme. Dennoch spreche dieses „Meisterwerk“ ein Publikum weit über die Thorens-Fangemeinde hinaus an. „Ohne wenn und Aber“, so STEREO abschließend, „Respekt und eine satte Empfehlung!“

_____________________________________________________________________________